Eritreas Bildungswende Die erstaunliche Entwicklung der Alphabetisierung

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에리트레아의 문해율 - **Prompt 1: A Secret Classroom During the Independence Struggle**
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Hallo liebe Leserinnen und Leser, heute tauchen wir gemeinsam in ein Thema ein, das mir persönlich sehr am Herzen liegt und das oft vielschichtiger ist, als es auf den ersten Blick scheint: die Alphabetisierungsrate in Eritrea.

Wenn wir von Bildung sprechen, denken wir schnell an unsere gut ausgestatteten Schulen oder Universitäten hier in Deutschland. Aber stellt euch mal vor, ein Land im Nordosten Afrikas, das trotz enormer Hürden beeindruckende Schritte unternimmt, um seinen Menschen das Licht der Bildung zu bringen.

Es ist eine Geschichte von Kampf und Fortschritt zugleich. Viele von uns würden vielleicht überrascht sein, wie hoch die Alphabetisierungsrate dort bereits ist, auch wenn das Schulsystem vor ganz eigenen, tiefgreifenden Herausforderungen steht.

Von überfüllten Klassenzimmern bis hin zu einer Sprachbarriere, die viele Hürden schafft – es gibt viel zu entdecken. Trotz allem ist der Bildungshunger riesig, und ich habe bei meiner Recherche festgestellt, dass dort mit großer Entschlossenheit an einer besseren Zukunft gearbeitet wird.

Möchtet ihr genauer wissen, wie das aussieht und welche spannenden Entwicklungen es gibt? Dann lasst uns das im Detail beleuchten.

Ein langer Weg zum Wissen: Eritreas Bildung im Wandel der Zeit

에리트레아의 문해율 - **Prompt 1: A Secret Classroom During the Independence Struggle**
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Spuren der Vergangenheit: Koloniales Erbe und Unabhängigkeitskampf

Es ist faszinierend zu sehen, wie die Geschichte eines Landes die Bildung prägt. Eritrea hat da eine wirklich bewegte Vergangenheit hinter sich. Unter der italienischen Kolonialherrschaft zum Beispiel war Bildung nur wenigen Privilegierten vorbehalten, hauptsächlich um die Interessen der Kolonialverwaltung zu bedienen.

Stellt euch das mal vor, die Mehrheit der Eritreer hatte keinen Zugang zu einer qualifizierten Ausbildung! Das änderte sich auch nicht wesentlich unter britischer Verwaltung und während der Föderation mit Äthiopien.

Aber dann kam der Unabhängigkeitskampf, und da passierte etwas ganz Besonderes: Die Eritreische Volksbefreiungsfront (EPLF) gründete heimliche Schulen, sogenannte „ma’htot“, die darauf abzielten, die eritreische Identität, Kultur und Sprache zu bewahren.

Das war ein echter Grundstein für ein inklusiveres und kulturell relevanteres Bildungssystem. Es zeigt mir immer wieder, wie tief der Wunsch nach Bildung und Selbstbestimmung in den Menschen verwurzelt ist.

Neuanfang nach der Unabhängigkeit: Priorität Bildung

Nach der Unabhängigkeit im Jahr 1993 stand das Land vor einer gewaltigen Aufgabe: ein zerstörtes Bildungssystem wieder aufzubauen. Aber anstatt aufzugeben, hat die Regierung Bildung ganz oben auf die Prioritätenliste gesetzt.

Das ist doch bewundernswert, oder? Es wurde ein Programm gestartet, um die Alphabetisierung aller Kinder zu fördern, und seitdem hat das Schulsystem fast 90 % der jungen Eritreer erreicht.

Das ist ein enormer Sprung, wenn man bedenkt, woher sie kamen. Man hat erkannt, dass Bildung der Schlüssel für die menschliche Entwicklung und den sozioökonomischen Wandel ist.

Da steckt so viel Hoffnung und Entschlossenheit drin, wenn man sich vorstellt, wie viel investiert wurde, um ein besseres Fundament für die Zukunft zu legen.

Wenn die Zahlen sprechen: Beeindruckende Fortschritte in der Alphabetisierung

Die aktuellen Werte: Ein Grund zum Staunen

Ich muss ehrlich sagen, als ich die Zahlen zum ersten Mal sah, war ich wirklich beeindruckt. Die erwachsene Alphabetisierungsrate in Eritrea lag 2018 bei etwa 76,6 %.

Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber 2002, als sie noch bei 52 % lag. Aber was mich wirklich umgehauen hat, ist die Jugendalphabetisierungsrate (15-24 Jahre), die 2018 bei beeindruckenden 93,3 % lag!

UNESCO hat Eritreas Zuwachs bei der Jugendalphabetisierung sogar als einen der größten weltweit in den letzten 50 Jahren anerkannt. Das ist doch mal eine Erfolgsgeschichte, die uns alle inspirieren sollte, oder?

Es zeigt, dass selbst unter schwierigsten Bedingungen immense Fortschritte möglich sind. Und es gibt mir das Gefühl, dass dort wirklich etwas bewegt wird.

Geschlechtergerechtigkeit auf dem Vormarsch: Mädchen und Frauen holen auf

Was diese Zahlen noch erfreulicher macht, ist der Fortschritt bei der Geschlechtergerechtigkeit. Früher waren die Alphabetisierungsraten, besonders bei Mädchen und Frauen, sehr niedrig.

Aber das hat sich geändert! Die Regierung hat Maßnahmen ergriffen, wie ein Gesetz gegen Kinderheirat, um mehr junge Leute, vor allem Mädchen, in der Schule zu halten.

Wenn ich mir vorstelle, welche Barrieren diese Frauen und Mädchen überwinden müssen, dann ist jeder einzelne Schritt ein Triumph. Es ist so wichtig, dass jeder die Chance bekommt, sich zu bilden, unabhängig vom Geschlecht.

Es gibt zwar immer noch Disparitäten, aber die Tendenz ist eindeutig positiv. Ich finde es toll, dass dort so bewusst daran gearbeitet wird, allen die gleichen Chancen zu ermöglichen.

Kategorie 2002 2018 2024 (Schätzung)
Alphabetisierungsrate Erwachsene (ab 15 Jahre) 52 % 76,6 % 73,72 %
Alphabetisierungsrate Jugend (15-24 Jahre) 77,9 % 93,3 % 93,25 %
Männliche Alphabetisierungsrate Erwachsene (2018) Nicht verfügbar 84,4 % 82,39 %
Weibliche Alphabetisierungsrate Erwachsene (2018) Nicht verfügbar 68,9 % 65,45 %
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Im Klassenzimmeralltag: Herausforderungen, die Mut erfordern

Volle Bänke und leere Regale: Infrastruktur am Limit

Manchmal sehe ich Bilder von eritreischen Klassenzimmern, und da wird mir klar, wie anders die Realität dort ist. Die Schulen sind oft überfüllt, und es fehlt an grundlegenden Dingen wie qualifizierten Lehrkräften, besonders in ländlichen Gebieten.

Ich habe gelesen, dass es auch an Lehrbüchern und Lernmaterialien mangelt. Da frage ich mich, wie viel Kreativität und Improvisationstalent von den Lehrern und Schülern verlangt wird, um überhaupt etwas zu lernen.

In der Maekel-Region zum Beispiel beeinträchtigen überfüllte Klassenzimmer und der Mangel an ausgebildeten Lehrern die Bildungsqualität erheblich. Das muss doch für alle Beteiligten unglaublich frustrierend sein, aber gleichzeitig bewundere ich den unbedingten Willen, es trotzdem zu schaffen.

Harte Wege zur Schule: Geografische Barrieren und nomadisches Leben

Stellt euch vor, ihr müsstet jeden Tag stundenlang zur Schule laufen, durch raues Gelände, bei großer Hitze oder staubigen Winden. Für viele Kinder in Eritrea ist das Alltag, besonders in abgelegenen und ländlichen Gebieten.

Die geografischen Gegebenheiten sind eine riesige Hürde, und das nomadische Leben vieler Gemeinschaften macht es noch komplizierter, Schulen zu erreichen und regelmäßig zu besuchen.

Mir tut das Herz weh, wenn ich daran denke, welche Anstrengungen diese Kinder auf sich nehmen, nur um lernen zu können. Es zeigt mir, wie wertvoll Bildung dort wahrgenommen wird, viel mehr vielleicht als bei uns, wo so vieles als selbstverständlich gilt.

Die Lernkrise: Wenn Anwesenheit nicht gleich Wissen bedeutet

Obwohl viele Kinder in die Schule gehen, kämpft Eritrea, wie viele andere afrikanische Länder, mit einer sogenannten „Lernkrise“. Das bedeutet, dass die Anwesenheit in der Schule nicht immer garantiert, dass die Kinder auch wirklich die nötigen Fähigkeiten erwerben.

Zum Beispiel erreichten 2018 nur 65 % der Fünftklässler die nationalen Mindestanforderungen für Muttersprachen-Alphabetisierung, nur 45 % für Englisch-Alphabetisierung und erschreckende 9 % für Mathematik.

Diese Zahlen sind ein Weckruf und zeigen, dass es nicht nur darum geht, Kinder in die Schulen zu bekommen, sondern auch darum, die Qualität des Unterrichts massiv zu verbessern.

Ich persönlich finde es wichtig, dass wir solche Herausforderungen nicht ignorieren, sondern anerkennen, wie komplex die Situation ist.

Mehr als nur Worte: Die Rolle der Sprachen im Bildungssystem

에리트레아의 문해율 - **Prompt 2: Overcoming Challenges in a Rural Eritrean Classroom**
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Sprachenvielfalt als Reichtum und Herausforderung

Eritrea ist ein Land mit einer unglaublich reichen Sprachenvielfalt. Es gibt neun anerkannte indigene Sprachen, und das Bildungssystem nutzt sie auch!

Das finde ich wirklich toll, denn es ist so wichtig für die Kinder, in ihrer Muttersprache zu lernen, besonders in den ersten Schuljahren. Es fördert ihr Verständnis und ihre Identität.

Aber stellt euch vor, diese Sprachen werden in drei verschiedenen Schriftsystemen geschrieben: Ge’ez, Latein und Arabisch. Das ist eine unglaubliche Herausforderung für die Lehrplanentwicklung und die Materialerstellung.

Trotzdem, die Politik sieht vor, dass die Muttersprache in den ersten fünf Jahren der Grundschule das Unterrichtsmedium ist.

Der Übergang zum Englischen: Eine heikle Balance

Nach der Grundschule wird es dann spannend: Ab der Mittelschule wird Englisch zum Unterrichtsmedium. Englisch spielt eine wichtige Rolle in Regierungsämtern, internationalen Geschäften und im höheren Bildungswesen.

Die Idee ist, dass es eine “neutrale” Sprache ist und Eritrea mit der Welt verbindet. Aber hier liegt auch eine große Schwierigkeit. Studien haben gezeigt, dass die Englischkenntnisse der Grundschüler oft nicht ausreichen, um den Anforderungen der Mittelschule gerecht zu werden.

Ich kann mir gut vorstellen, wie schwer dieser Übergang für die Kinder sein muss. Manchmal wünschte ich mir, es gäbe da einfachere Lösungen, aber Sprachpolitik ist eben immer ein Drahtseilakt zwischen Tradition, Identität und globaler Notwendigkeit.

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Ein Blick in die Zukunft: Engagement und Hoffnung für Eritreas Jugend

Strategien für besseren Zugang und Qualität

Trotz all der Hürden ist der Bildungshunger in Eritrea ungebrochen. Und das ist eine enorme Triebfeder! Die Regierung hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um den Zugang zu Bildung zu verbessern und die Qualität zu steigern.

Dazu gehören der Bau neuer Schulen, die Ausbildung von Lehrkräften und die Bereitstellung von Lernmaterialien. Ich habe gelesen, dass ein Fokus darauf liegt, die Schulfähigkeit der Kinder zu verbessern und die grundlegende Lese- und Rechenkompetenz zu stärken.

Das sind so wichtige Schritte, denn nur wenn die Grundlagen stimmen, kann sich darauf aufgebaut werden. Es ist ein mühsamer Prozess, aber es gibt so viel Engagement, das spürt man einfach.

Internationale Partnerschaften und lokale Stärke

Eritrea arbeitet auch mit internationalen Organisationen wie der Global Partnership for Education (GPE) und UNICEF zusammen. Diese Partnerschaften helfen nicht nur finanziell, sondern auch beim Austausch von Wissen und bewährten Praktiken.

Ich finde es toll, wie diese Zusammenarbeit Früchte trägt, zum Beispiel beim Bau von Klassenzimmern, die Kindern in ländlichen und nomadischen Gemeinden bessere Lernmöglichkeiten bieten.

Und das Beste daran ist, dass die lokalen Gemeinschaften selbst eine große Rolle spielen, indem sie zum Beispiel temporäre Lernräume zur Verfügung stellen oder beim Schulbau mithelfen.

Diese Mischung aus internationaler Unterstützung und lokalem Engagement ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg und gibt mir persönlich viel Hoffnung für die Zukunft der eritreischen Jugend.

Meine persönlichen Gedanken: Warum Bildung hier so viel mehr bedeutet

Ich muss sagen, je mehr ich über die Bildungssituation in Eritrea lerne, desto mehr schätze ich, was wir hier in Deutschland haben. Wir nehmen vieles als selbstverständlich hin – den einfachen Zugang zu Schulen, gut ausgebildete Lehrer, unzählige Bücher und digitale Ressourcen.

Wenn ich mir dann vorstelle, wie ein Kind in einem abgelegenen Dorf in Eritrea jeden Tag Meilen zurücklegt, nur um in einem überfüllten Klassenzimmer ohne genügend Material zu sitzen, dann berührt mich das tief.

Es ist ein Kampf, ja, aber auch ein unglaubliches Zeugnis menschlicher Widerstandsfähigkeit und des tief verwurzelten Wunsches nach Wissen. Für die Menschen in Eritrea ist Bildung nicht nur der Weg zu einem besseren Job oder einem höheren Einkommen.

Es ist oft der einzige Schlüssel zu einer besseren Zukunft, zu Selbstbestimmung und zur Teilnahme an der Gestaltung ihres eigenen Landes. Wenn ich sehe, wie engagiert dort an der Verbesserung der Alphabetisierungsrate und des Bildungssystems gearbeitet wird, trotz aller Widrigkeiten, dann erfüllt mich das mit einer Mischung aus Bewunderung und Demut.

Es zeigt mir, dass Bildung ein universelles Menschenrecht ist, das es wert ist, mit jeder Faser unserer Seele verteidigt und gefördert zu werden. Es ist eine Geschichte von Hoffnung, die uns alle daran erinnern sollte, wie kostbar das Privileg des Lernens ist.

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Zum Abschluss ein paar Gedanken

Liebe Leserinnen und Leser, was für eine bewegende Reise durch die Bildungswelt Eritreas! Ich hoffe wirklich, ich konnte euch einen tiefen Einblick in die erstaunlichen Fortschritte, aber auch die immer noch bestehenden, immensen Herausforderungen geben. Es hat mich persönlich, wie ihr sicher gemerkt habt, zutiefst beeindruckt, welche Entschlossenheit und welchen unbedingten Willen zum Lernen die Menschen dort Tag für Tag an den Tag legen. Es ist ein lebendiges und manchmal auch sehr schmerzhaftes Beispiel dafür, dass Bildung ein universelles Gut ist, für das es sich lohnt, unermüdlich zu kämpfen. Lasst uns diesen Einsatz würdigen und uns immer wieder bewusst machen, welch großes Privileg unser einfacher Zugang zu Wissen hier in Deutschland ist.

Nützliche Informationen, die man kennen sollte

1. Wenn ihr euch für die Unterstützung von Bildungsprojekten in Entwicklungsländern interessiert, kann ich euch nur wärmstens empfehlen, Organisationen wie UNICEF, die Global Partnership for Education (GPE) oder kleinere, lokal agierende NGOs näher zu betrachten. Viele von ihnen leisten fantastische Arbeit vor Ort und sind auf Spenden angewiesen, um ihre wichtigen Programme aufrechtzuerhalten und auszubauen. Oft gibt es auch Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren oder Informationskampagnen zu unterstützen, was einen echten Unterschied machen kann.

2. Die Sprachenvielfalt Eritreas ist ein faszinierendes Thema für sich, das weit über Tigrinya und Arabisch hinausgeht. Es gibt auch Sprachen wie Afar, Bilen oder Hedareb, die alle ihre eigene reiche Geschichte und kulturelle Bedeutung haben. Wenn ihr euch tiefer damit beschäftigen möchtet, findet ihr online spannende Artikel und Studien über die Sprachpolitik in mehrsprachigen Regionen und wie diese die Bildungslandschaft prägen – ein Feld voller spannender Entdeckungen!

3. Überlegt doch mal, wie ihr ganz persönlich zum Thema Alphabetisierung beitragen könnt, auch hier bei uns in Deutschland. Ob es darum geht, in eurer Gemeinde Lesepatenschaften zu übernehmen, gut erhaltene Bücher an Schulen oder soziale Einrichtungen zu spenden oder einfach nur das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Lese- und Schreibkompetenz zu schärfen. Manchmal beginnt die größte Wirkung mit den kleinsten Schritten in unserem direkten Umfeld. Jedes Kind, das gut lesen kann, hat einfach bessere Zukunftschancen, das ist meine feste Überzeugung.

4. Bei der Interpretation von Bildungsstatistiken ist immer Vorsicht geboten und ein kritischer Blick essenziell. Die Zahlen zur Alphabetisierungsrate können je nach Erhebungsmethode, der genauen Definition von “Alphabetisierung” und dem Erhebungsjahr erheblich variieren. Es lohnt sich daher, verschiedene Quellen zu prüfen und das Veröffentlichungsdatum zu beachten, um ein möglichst aktuelles und realistisches Bild zu erhalten. Oft sind langfristige Trends aussagekräftiger als einzelne Momentaufnahmen.

5. Sprecht mit eurer Familie, Freunden und Kollegen über die Herausforderungen und Erfolge im Bildungsbereich weltweit. Ein offener und ehrlicher Austausch kann dazu führen, dass mehr Menschen sensibilisiert werden und sich vielleicht sogar selbst engagieren möchten. Bildung ist ein universelles Menschenrecht, und je mehr Menschen sich aktiv dafür einsetzen, desto näher kommen wir einer gerechteren Welt. Es liegt an uns allen, diese wichtige Diskussion am Leben zu erhalten und sie in unseren Alltag zu integrieren.

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Wichtige Erkenntnisse zusammengefasst

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Eritrea in den letzten Jahrzehnten trotz einer extrem herausfordernden Ausgangslage – geprägt durch Konflikte und Armut – beeindruckende Erfolge bei der Steigerung der Alphabetisierungsrate erzielen konnte. Besonders die Jugendalphabetisierung zeigt bemerkenswerte Fortschritte, was den unbedingten Willen des Landes unterstreicht, umfassend in seine zukünftige Generation zu investieren. Die strategische Politik der Regierung, Bildung als oberste Priorität zu behandeln und den Zugang zu Schulen aktiv auszubauen, hat hierbei maßgeblich zum positiven Wandel beigetragen und ist ein echtes Vorbild an Entschlossenheit.

Nichtsdestotrotz bleibt Eritrea mit einer Reihe signifikanter Hürden konfrontiert, die den Bildungsweg vieler Kinder erschweren. Überfüllte Klassenzimmer, ein anhaltender Mangel an qualifizierten Lehrkräften, insbesondere in den weitläufigen ländlichen Gebieten, sowie die schwerwiegende “Lernkrise”, bei der Schulanwesenheit nicht immer mit tatsächlichem Wissenserwerb gleichzusetzen ist, erfordern weiterhin umfassende und innovative Anstrengungen. Geografische Barrieren und die Logistik eines nomadischen Lebensstils erschweren den regelmäßigen Schulbesuch für viele Kinder zusätzlich. Nicht zu vergessen ist die komplexe Sprachlandschaft des Landes, mit dem heiklen Übergang vom muttersprachlichen Unterricht zum Englischen, die eine weitere, vielschichtige Herausforderung darstellt, die sorgfältiger Planung und fortlaufender Anpassung bedarf.

Trotz all dieser vielschichtigen Schwierigkeiten ist das unermüdliche Engagement sowohl der eritreischen Regierung als auch internationaler Partner wie UNICEF und der Global Partnership for Education (GPE) ein starkes Fundament für die weitere positive Entwicklung. Es besteht eine klare Hoffnung, dass durch kontinuierliche Investitionen in die Bildungsinfrastruktur, die umfassende Ausbildung von Lehrkräften und die stetige Verbesserung der Unterrichtsqualität die Bildungschancen für Eritreas Jugend sukzessive weiter verbessert werden können. Die Geschichte Eritreas ist ein bewegendes Zeugnis dafür, dass der unerschütterliche Wunsch nach Bildung, gepaart mit entschlossenem Handeln, selbst unter schwierigsten Bedingungen nachhaltige Früchte tragen kann – eine Botschaft, die uns alle inspirieren sollte.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 📖

F: , die viele von uns beschäftigt! Wenn wir ehrlich sind, haben wir oft nur vage Vorstellungen über Bildung in Ländern wie Eritrea.

A: ber haltet euch fest: Die Alphabetisierungsrate in Eritrea liegt tatsächlich bei etwa 65 bis 70 Prozent. Als ich das zum ersten Mal recherchiert habe, war ich wirklich beeindruckt, denn das ist, gemessen an den enormen Herausforderungen dort, eine beachtliche Leistung.
Klar, das heißt auch, dass immer noch ein Drittel der Bevölkerung nicht lesen und schreiben kann, und besonders in ländlichen Gebieten oder bei nomadisch lebenden Gemeinschaften ist der Zugang zu Schulen noch schwieriger.
Aber es zeigt auch den unglaublichen Bildungshunger und den Willen, voranzukommen. Für mich persönlich ist das ein Zeichen, dass Bildung dort als echtes Gut wahrgenommen wird, das man sich hart erkämpfen muss.
Das ist etwas, worüber wir hier in Deutschland vielleicht manchmal gar nicht so nachdenken, weil Bildung für uns so selbstverständlich ist. Q2: Was sind die größten Hürden, die das Bildungssystem in Eritrea überwinden muss?
Da gibt es doch bestimmt einige besondere Schwierigkeiten, oder? A2: Absolut! Wenn man genauer hinschaut, wird schnell klar, dass das Bildungssystem in Eritrea vor wirklich tiefgreifenden Problemen steht, die uns hier kaum vorstellbar sind.
Ich habe da ein paar Punkte entdeckt, die mir besonders zu denken gegeben haben: Da wären zum Beispiel die völlig überfüllten Klassenzimmer, wo oft 60 oder mehr Kinder auf engstem Raum sitzen.
Dann kommt noch der Lehrermangel hinzu, und auch die Schulinfrastruktur ist oft marode, alte Gebäude, schlechte sanitäre Anlagen – stellt euch das mal vor!
Ein riesiges Problem ist auch die Sprachbarriere. Während die Kinder in den ersten Schuljahren noch in ihrer Muttersprache unterrichtet werden, wechselt der Unterricht ab der sechsten Klasse komplett auf Englisch.
Da sind viele Schüler einfach nicht ausreichend vorbereitet, und das macht es natürlich unglaublich schwer, dem Stoff zu folgen. Dazu kommt der wirtschaftliche Druck: Viele Kinder müssen früh zum Familieneinkommen beitragen, was oft bedeutet, dass sie die Schule abbrechen müssen.
Und leider sind Mädchen oft doppelt betroffen: Gesellschaftliche Vorstellungen, dass Bildung für sie weniger wichtig sei, weil sie früh heiraten werden, führen dazu, dass viele Mädchen die Schule gar nicht erst besuchen oder früh abbrechen müssen.
Und ja, auch der verpflichtende Militärdienst, der oft mit dem 12. Schuljahr verbunden ist, spielt eine Rolle bei den hohen Abbrecherquoten, insbesondere bei Mädchen, wenn die Schulleistungen nicht ausreichen.
Es ist ein Teufelskreis, der viel Entschlossenheit erfordert, um ihn zu durchbrechen. Q3: Trotz all dieser Schwierigkeiten, was tut Eritrea, um die Bildung voranzutreiben und die Zukunft seiner Jugend zu gestalten?
Gibt es da konkrete Initiativen? A3: Ja, und das ist der Funke Hoffnung in all den Herausforderungen! Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie sehr die Regierung die Bedeutung von Bildung betont hat.
Schon 2001 wurde Bildung als fundamentales Menschenrecht und lebenslanger Prozess deklariert. Das ist ein starkes Statement! Der Fokus liegt ganz klar darauf, die Alphabetisierungsrate zu steigern und den Zugang zu Bildung zu verbessern.
Ich finde es toll, dass in den Grundschulen der Unterricht in den lokalen Muttersprachen stattfindet – das ist so wichtig für die Lernerfolge der Kinder, gerade am Anfang!
Auch im Bereich der Hochschulbildung gab es große Reformen, um mehr Menschen den Zugang zu ermöglichen und die Bildung im Land zu dezentralisieren. Man spürt, dass da ein echter Wille ist, die Zukunft durch Bildung zu gestalten.
Es gibt auch Bemühungen, Kinderheirat zu bekämpfen, was natürlich direkt die Bildungschancen von Mädchen verbessert. Es ist ein langer, steiniger Weg, aber ich habe den Eindruck, dass der Bildungshunger der Menschen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Wissen in Eritrea enorm sind.
Und genau dieser unermüdliche Einsatz macht mir Hoffnung für die jungen Menschen dort.